Jetzt unverbindlich beraten lassen:

Schritt für Schritt zu einer engen Mitarbeiterbindung an Ihr Haus

Fachkräfte finden und matchen
Bedarfsermittlung und Anforderungsprofil
In einem Vorgespräch mit Ihnen stellen sie uns Ihr Anforderungsprofil bzgl. der pflegerischen Kompetenzen dar. Wir berücksichtigen dabei die speziellen Rahmenbedingungen Ihres Hauses. Hierzu gehören neben der Pflegeform (z.B. ambulant, stationär) auch die Ist-Situation der Pflegegrade Ihrer Bewohner (z.B. Demenz, Wachkoma F).
Wir legen gemeinsam mit Ihnen die Anzahl der Pflegekräfte fest, die ihr Team verstärken sollen und erstellen eine verlässliche zeitliche Planung, ab wann sie mit der Anerkennung der Fachkräfte rechnen können. Sollten sie bzgl. Ihrer Fachkraftquote einen zügigeren Zulauf anerkannter Fachkräfte benötigen, werden wir das entsprechend berücksichtigen.
Identifikation und Vorauswahl der Kandidaten
Unser Kandidatenpool besteht zu 80 % aus Absolventen und Ehemaligen von unterschiedlichen Pflegeschulen in ganz Rumänien, mit denen wir Kooperationsverträge abgeschlossen haben. Die Kandidaten bekommen durch ihre Mitschüler/Kollegen, die schon in Deutschland sind, Informationen „aus erster Hand“ und haben so eine bessere Entscheidungsgrundlage („Schaff ich das auch“, Erwartungsabgleich etc.). Durch die Empfehlung der Direktoren und Lehrer wird ein notwendiges Grundvertrauen in comsense als Intermediär und den deutschen Arbeitgeber herbeigeführt.
Comsense erhält eine Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Kandidaten durch die Tutoren der Pflegeschulen. Dazu gehören neben dem fachlichen Aspekt auch Belastbarkeit, Disziplin, Lern-, und Anpassungsfähigkeit.
Während der Identifizierungsphase findet eine mehrstufige Vorauswahl geeigneter Kandidaten statt. In die Bewertung gehen die Prüfung und Bewertung der Bewerbungsunterlagen und die Einschätzungen der Lehrer der Pflegeschulen mit ein. Darauffolgend werden mehrere Vorabinterviews zur Ermittlung der Vereinbarkeit des individuellen Lebensmodels/-plans der Kandidaten mit den Integrationsherausforderungen in Deutschland geführt. Wenn zudem die Integrations- und Spracherwerbsfähigkeit und der zeitlichen und lokalen Präferenzen (städtisch, ländlich) geklärt sind, können wir Kandidatenlisten und Profile erstellen, die dem Kunden vorgelegt werden. Durch den Abgleich des Anforderungsprofils vom Kunden mit potenziell passenden Kandidatenprofilen erhält der Kunde die passenden Profile, um eine Auswahl treffen zu können.
Vorstellungsgespräch und Vorvertrag
Die Vorstellungsgespräche werden entweder per Skype oder in einer unserer Niederlassungen in Rumänien geführt. Im Anschluss wir der zeitliche Rahmen des Spracherwerbs und der Arbeitsaufnahme mit dem ausgewählten Kandidaten abgestimmt. Die Kandidaten schließen einen Vorvertrag mit dem Arbeitgeber, in dem das weitere Vorgehen sowie Rechte und Pflichten geregelt sind.
Vorbereitung und Spracherwerbe
Integrationsvorbereitung und Sprachschule (B2)
Am Anfang des Spracherwerbs steht ein 6 monatiges Sprachtraining in Rumänien. Dieses findet in Kleingruppen mit max. 5 Teilnehmern statt. Ziel des ersten Abschnitts ist es das B1 Sprachniveau zu erreichen. Hierzu finden die Trainings mit einem deutsch muttersprachlichem Sprachlehrer und unter Verwendung moderner Lernmethoden statt. Außerdem erfolgt eine Vorbereitung auf die deutsche Arbeitswirklichkeit hinsichtlich organisatorischer, allgemein fachlicher und kultureller Unterschiede im Arbeitsalltag (Stellenprofile). Außerdem führen wir ein Seminar zur Teambildung durch, um stabile Arbeits-/Lern- /Wohngemeinschaften gerade für die ersten 3-6 Monate sicher zu stellen.
Eingliederung und Anerkennung
Willkommen, Alltagsbegleitung (Unterkunft, Behörden, Bank, etc.)

Innerhalb der ersten sechs Monate begleitet comsense die rumänischen Pflegekräfte und Kunden mit unterschiedlichen Dienstleistungen. Diese sollen einerseits Sicherheit und Zutrauen der neuen Mitarbeiter aufbauen und andererseits deren Bindung an die Einrichtung fördern.

Wir sind als Ansprechpartner verfügbar und helfen bei den ersten Hürden:

  • Administratives (Anerkennung, Arbeits-/ Mietverträge übersetzen, Meldebehörde, Bankkonto, Krankenversicherung, Sozialversicherungsausweis, Steuernummer, Handyvertrag, GEZ etc.)
  • Begleitung bei der Einarbeitung (Abläufe, Bestimmungen, Dienstplan etc.)
  • Telefon-/Skypehotline (24/7) durch rumänisch-deutsch sprechende Integrationsscouts zur Unterstützung und Beratung der neuen Mitarbeiter
  • Einführungsgespräch mit den rumänischen Pflegekräften und den beteiligten Mitarbeitern der Belegschaft (Führungs-/Fach-/Hilfskräfte)
  • Monatliche Abstimmungsrunden/ggf. Konfliktmediation zwischen Integrationscoach und internen Mentoren (z.B. WBL, Praxisanleiter) und/oder Führungskräften (z.B. EL/PDL)
Berufsbegleitende Vertiefung der Sprache (B2)
Um so schnell wie möglich die zur Anerkennung erforderliche Sprachkenntnis B2 zu erlangen, bedarf es parallel zur Arbeit eines intensiven Sprachtrainings. Sofort nach der ersten Eingewöhnung beginnt das wöchentliche (5 x 3 Unterrichtseinheiten a 45 Minuten) Sprachtraining unter der Verwendung des Curriculum „Deutsch für den Pflegeberuf“. Es erfolgt eine regelmäßige Reflexion des Lern- und Integrationserfolgs durch den Sprachlehrer und Integrationscoach und Feedback an den Vorgesetzten (EL, PDL). Nach ca. 3-4 Monaten erfolgt die B2 Sprachprüfung.
Anerkennung
Da der rumänische Abschluss „asistent medical generalist“ in Deutschland, von den anerkennungsrechtlichen Voraussetzungen betrachtet, und der Abschluss als examinierter Gesundheits- und Krankenpfleger/-in als gleichwertig anerkannt werden, ist eine Ablehnung durch die verantwortlichen Behörden in Deutschland auszuschließen. Um den Anforderungen hinsichtlich der Beibringung der Unterlagen zeitgerecht zu entsprechen, leiten wir diesen Anerkennungsprozess bereits in Rumänien ein. Dadurch können wir ca. 3 Monate nach Ankunft der rumänischen Fachkräfte bei Ihnen, die Anerkennung erfolgreich zum Abschluss zu bringen. In unserer 5-jährigen Zusammenarbeit, speziell mit den deutschen Anerkennungsbehörden, haben wir noch keinen einzigen Fall der Ablehnung verzeichnen müssen.